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Vollstationäre Pflege

Eine vollstationäre Pflege kommt in Betracht, wenn eine häusliche Pflege nicht (mehr) möglich oder sinnvoll ist. Dauerhaft pflegebedürftige Menschen erhalten in Senioren- und Pflege-einrichtungen neben Unterkunft, Verpflegung und medizinischer Versorgung auch eine qualifizierte Betreuung. Je nach Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse einen Teil der Kosten.

 

Kurzzeitpflege/ Eingestreute Kurzzeitpflege

Viele Pflegebedürftige sind nur eine begrenzte Zeit auf vollstationäre Pflege angewiesen. Sie benötigen eine vorübergehende Hilfe und Pflege, wenn die Betreuung durch pflegende Angehörige für eine kurze Zeit nicht möglich ist. Auch nach einem Krankenhausaufenthalt kann Kurzzeitpflege sinnvoll sein. Bei Vorliegen einer Pflegebedürftigkeit wird die Kurzzeitpflege von den Pflegekassen für bis zu acht Wochen pro Jahr finanziert.

Plätze im Stadtgebiet bieten alle Fürther Pflegeheime an, sofern ein freier Platz vorhanden ist.

Beschützende Pflege/Gerontopsychiatrie

Es gibt speziell eingerichtete Wohnbereiche und intensive Pflege für psychisch veränderte ältere Menschen. Für die Unterbringung in einem beschützenden Pflegebereich ist ein Unterbringungsbeschluss durch das Betreuungsgericht erforderlich.

Es gibt in der Stadt Fürth verschiedene Heime, die stationäre Plätze anbieten.

Verhinderungspflege

Pflegebedürftige, die von ihren Angehörigen zu Hause versorgt und betreut werden, erhalten Verhinderungspflege, wenn eine Vertretung notwendig ist, z. B. bei Urlaub oder durch Krankheit der privaten Pflegeperson. Das können stellvertretend Pflegehilfskräfte, Angehörige, Verwandte, Nachbarn oder Freunde oder auch ein ambulanter Pflegedienst sein.

Die Pflegeversicherung übernimmt für Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens sechs Wochen je Kalenderjahr. Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson die oder den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat und die oder der Pflegebedürftige zum Zeitpunkt der Verhinderung mindestens in Pflegegrad 2 eingestuft ist.